Man sieht ein weinendes Mädchen in der Pubertät
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Familienleben

Wenn Eltern schwierig werden

23.09.2024

Die Entwicklungsphase der Pubertät ist oft auf Eltern- und Kindseite geprägt von Stress und Unverständnis, schlechter Laune und emotionalem sowie kommunikativem Rückzug.

Schulprobleme und mangelndes Selbstvertrauen sowie Konflikte mit Freunden und Lehrern treten häufig in Kombination mit familiären Konflikten sowie Beziehungsproblemen der Eltern auf und verstärken sich gegenseitig.

Der Übergang von Kindheit zu Jugend und jungem Erwachsenenalter ist eine Zeit der Ablösung, häufig begleitet von harscher Kritik an den ‚Alten’, Austesten von Grenzen und provokativem Übertreten derselben. Der Wunsch nach Selbstbestimmung steht dem Mangel an Verantwortungsbereitschaft oft entgegen und kann zu heftigen Auseinandersetzungen in der Familie führen.

Gleichzeitig herrscht große Unsicherheit: Bin ich attraktiv, beliebt und klug genug, um die Aufmerksamkeit und Gruppenzugehörigkeit zu erhalten, die ich ganz besonders brauche, in dieser Zeit der Selbstzweifel und hormonellen Disbalance?

Zur gleichen Zeit befinden sich vielleicht auch Eltern in einer Phase des Umbruchs, der emotionalen Herausforderung oder beruflichen Unzufriedenheit. Das kann zu krisenhaften Situationen oder Phasen führen, in denen eine therapeutische Intervention von außen für alle Erleichterung bringen kann. Systemisch ausgebildete Therapeuten sind besonders geeignet, um für alle Familienmitglieder hilfreiche Angebote zu machen.

Monica Link

Autorin:
Monica Link, Magister Artium der Psychologie, führt seit 21 Jahren ihre eigene Praxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz, bietet Systemische Familien- und Paartherapie, Konflikt -Mediation und unterstützt Kinder & Teenager in der Pubertät und bei Problemen in der Schule
www.monicalink.de

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