
Immer mehr Väter wünschen sich, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen und Familienarbeit gleichberechtigt zu gestalten, ohne auf berufliche Perspektiven zu verzichten.
Flexible Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle und Homeoffice-Angebote sind dabei entscheidende Faktoren. Arbeitgeber, die diese Möglichkeiten anbieten, gewinnen nicht nur motivierte Mitarbeitende, sondern tragen auch aktiv zur Chancengleichheit bei.
„Wenn Müttern die alleinige Verantwortung für Care-Arbeiten genommen wird, bleiben sie beruflich besser eingebunden und geraten seltener in finanzielle Abhängigkeiten oder Altersarmut“, erklärt Ruth Hohage, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt in Hanau. Gleichzeitig bleibe wertvolles Fachkräftepotenzial erhalten, und Unternehmen sparen Kosten für Neueinstellungen und Einarbeitungen.
Väter, die sich stärker einbringen, entlasten also nicht nur ihre Partnerinnen, sondern verändern langfristig Strukturen, für mehr Gleichberechtigung im Beruf und in der Familie.
Im Januar erscheint das neue Jahresprogramm der Hanauer Beauftragten für Chancengleichheit mit aktuellen Online- und Präsenzveranstaltungen. Themen sind unter anderem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der Wiedereinstieg nach der Familienzeit und berufliche Weiterentwicklung.
Programm „Chancengleichheit am Arbeitsmarkt“

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