Sie ermöglicht Selbstverwirklichung und soziale Teilhabe. Besonders für Kinder ist sie essenziell, um ihre Umwelt zu verstehen, Gefühle auszudrücken und Beziehungen aufzubauen.
Sprachentwicklung beginnt deshalb bereits im Säuglingsalter: Zuerst reagieren Kinder auf Stimmen und Laute, dann folgen Lallphasen, erste Wörter und schließlich Sätze. Bis zum Schulalter erweitern Kinder stetig ihren Wortschatz und lernen Grammatik intuitiv durch Nachahmung und Interaktion. Also: Reden, reden, reden. Aber lassen Sie ihr Kind auch selbst ein „Plappermäulchen“ sein – Zuhören ist ebenso wichtig!
Damit sich Sprache gut entwickeln kann, brauchen Kinder anregende Sprachvorbilder. Eltern fördern dies durch Vorlesen, gemeinsames Sprechen und aktives Zuhören. Auch im Kindergarten, der Schule und in gezielten Angeboten zur Förderung der kindlichen Kommunikation, wie an Volkshochschulen, spielt Sprachförderung eine zentrale Rolle – etwa durch gezielte Sprachspiele, Lieder, Reime oder alltagsintegrierte Gespräche. Kinder mit sprachlichen Auffälligkeiten profitieren zusätzlich von Sprachförderprogrammen. Frühzeitige und gezielte Förderung schafft die Basis für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe – und öffnet Ihrem Kind die Tür zur Welt.

Julia Triefenbach, Leiterin der Familien vhs und Jungen vhs an der vhs Hochtaunus
www.vhs-hochtaunus.de

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