Viele rutschen eher zufällig in die Rolle – und wachsen dann hinein. Entscheidend ist weniger die Erfahrung als die Haltung: zuhören, vermitteln und im Austausch bleiben. Wer bereit ist, sich auf unterschiedliche Perspektiven einzulassen, kann viel bewegen.
„Ich darf als Elternbeirätin und besonders als Vorsitzende nie den Fehler machen nur auf meine Bedürfnisse zu schauen. Ich muss mich in die Lage anderer Eltern hineinversetzen können und Möglichkeiten finden Brücken zu bauen“, findet Katrin.
- Bewusst entscheiden: Nicht nur „reinrutschen“ – ruhig schon vor dem Elternabend überlegen, ob man sich die Rolle vorstellen kann. Haltet euch vor Augen, dass ihr durch die EB-Arbeit, die Möglichkeit habt, die Kita- oder Schulzeit von eurem Kind aktiv mitzugestalten.
- Mitstreitende suchen: Gemeinsam mit anderen engagieren – das entlastet und erleichtert den Austausch.
- Angebote nutzen: Kostenlose Webinare (z.B. von ELAN) geben einen guten Überblick über Aufgaben, Abläufe und Gremien (die Links findet ihr hier)
- Rechtliche Grundlagen kennen: Ein Blick ins Hessische Schulgesetz hilft, die eigene Rolle besser zu verstehen (die Links dazu findet ihr hier)
- Transparenz schaffen: Themen und Entscheidungen regelmäßig an die Eltern weitergeben.
- Gut dokumentieren: Ordner, Fotos, Checklisten, z.B. Abläufe und Einkaufsmengen bei Festen, und Erfahrungen festhalten – das spart Zeit und Nerven und hilft neuen Elternbeiräten beim Einstieg.
- Dranbleiben: Zusammenarbeit mit Schule und Kita ist unterschiedlich – manchmal braucht es Eigen-Initiative.
- Vernetzen: Austausch mit Schulelternbeirat oder Stadtelternbeirat suchen.
- Die Perspektive wechseln: Nicht nur die eigenen Interessen sehen, sondern die der Gemeinschaft.
- Offen kommunizieren: Zuhören, nachfragen und Dinge klar ansprechen.
- Erwartungen klären: Nicht alles lässt sich lösen – das offen benennen.
- Respektvoll bleiben: Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist die Basis.
- Aufgaben verteilen: Viele kleine Beiträge machen große Projekte machbar.
- Als Team auftreten: Abstimmung und Vertrauen im Elternbeirat sind entscheidend.