
Als Naturpädagogin fällt mir die Beantwortung dieser Frage „natürlich“ leicht: am besten geeignet sind meiner Ansicht nach Gegenstände direkt aus der Natur.
Zapfen, Eicheln, Bucheckern, Steine, Stöcke usw. regen die Fantasie an und ermöglichen einzigartige Walderlebnisse. Wenn wir Erwachsene die Kinder draußen begleiten und ihnen dabei möglichst freien Lauf lassen und ihnen zuhören, werden wir selbst ins Staunen kommen. Die kindliche Kreativität kennt erfahrungsgemäß kaum Grenzen, wenn es darum geht, spontane Abenteuer zu erleben. Da werden kleine Steine zu Dinosaurierzähnen, Eicheln sind plötzlich Zaubereier und Kiefernzapfen können sich in
„gefährliche Stachelkugeln“ verwandeln.
Von Kindern lernen
Ja, Erwachsene brauchen manchmal etwas Überwindung und auch ein bisschen Mut, um sich auf das kindliche Spiel einzulassen und in die „Anderswelt“ einzutauchen. Die Kinder zeigen den Erwachsenen jedoch gerne den Weg dorthin, vielleicht sogar zu Fuß. Die Natur in Form von Feld, Wald und Wiese steht kostenlos zur Verfügung. Das Bewegen auf unebenem Boden schult den gesamten Bewegungsapparat. Der Aufenthalt an der frischen Luft ist unbestritten gesund. Darüber hinaus bauen wir Bindung und Beziehung zu unseren Kindern auf, wenn wir gemeinsam Zeit mit ihnen verbringen. Dies unterstützt weiterhin die kindliche Entwicklung. Der spielerische Aufenthalt in der Natur und der Umgang mit Naturgegenständen kann also große Dienste für die ganzheitliche Entwicklung der Kinder leisten.
Nichts wie raus! Worauf wartet ihr noch?

Autorin:
Pia Rixen, syst. Elterncoach, Natur- und Umweltpädagogin
www.die-gute-waldfrau.de
