
Meiner Meinung nach sind Fehler wichtige Helfer. Denn gerade wenn ich einen Fehler mache, komme ich ins Nachdenken und werde kreativ, wenn es darum geht, Lösungen zu finden.
Vieles, was uns im Alltagstrott als Erschwernis begegnet, kann uns letztendlich auch weiterbringen. Angenommen,
ich bin mit Kindern im Wald unterwegs.
Dann freue ich mich über jede Hürde, die uns im Weg liegt. Große Äste oder dicke Steine fordern die Kinder heraus: Manche steigen mit großen Schritten darüber, andere klettern über das Hindernis. Einige nehmen vielleicht einen kleinen Umweg in Kauf und gehen darum herum. Wieder andere Kinder räumen die Barriere einfach aus dem Weg – wie auch immer: In jedem Fall kommen die Kinder in Bewegung, sowohl körperlich also auch gedanklich. Sie erfahren dabei kleine Erfolgserlebnisse Und: Diese Bewegungen ermöglichen ein Weiterkommen. Im Großen wie im Kleinen.

Pia Rixen, syst. Elterncoach, Natur- und Umweltpädagogin
www.die-gute-waldfrau.de

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