Man sieht einen Jungen bei den Schulaufgaben. Er schaut traurig aus.
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Familienleben

5 Tipps für den inklusiven Schulalltag

25.01.2025

Es ist Montagmorgen, und auf dem Schulhof laufen die anderen Kinder lachend umher, während dein Kind abseitssteht und du dich fragst: „Wird mein Kind heute Teil der Klassengemeinschaft sein? Oder wird die Schule wieder anrufen?“

Eltern von Kindern mit Inklusionsbedarf spüren oft immensen Druck und die Sorge, ob das eigene Kind der Gesellschaft wirklich seinen Platz findet.

1. Starte deinen Tag mit einem „Zukunftsbild“
Bevor der Alltag beginnt, schließe die Augen und visualisiere, wie dein Kind in der Schule einen schönen Moment erlebt. Dieses „Zukunftsbild“ gibt dir Kraft und Zuversicht für positive Entwicklungen.

2. Schaffe einen „Druckloslass-Tag“
Nimm dir einen festen Wochentag, an dem du all den Druck bewusst „loslässt“. An dem Tag gibt es keine Gedanken an Schule, Lehrergespräche oder Inklusion. Gönn dir stattdessen etwas, das dich glücklich macht.

3. Verwandle Fehler in „Lernschätze“
Wenn mal etwas nicht klappt, konzentriere dich nicht auf das, was schiefgelaufen ist, sondern was du daraus lernen kannst. Jeder Rückschlag ist eine Chance, neue Wege zu finden.

4. Führe ein „Wachstumsbuch“
Schreib jeden Tag eine Sache auf, die dir zeigt, wie dein Kind wächst – sozial, emotional oder schulisch. Es müssen keine großen Erfolge sein, es reicht ein Lächeln oder eine positive Bemerkung des Lehrers.

5. Baue ein „Stress-Weg-Schild“
Kreiere ein „Stress-Weg-Schild“ für dich und dein Kind, das euch signalisiert, dass es Zeit ist, eine Pause zu machen und tief durchzuatmen.

Mareike Schuster

Autorin:
Mareike Schuster führt eine Privatpraxis für Coaching und Psychotherapie und ist selbst Mutter eines autistischen Jungen. Daher hat sie ein Coaching-Programm speziell für Eltern autistischer Kinder entwickelt.
www.autismus-elterncoaching.de

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